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22 Minuten nach der vollen Stunde
„Wenn wir einen echten Frieden in der Welt schaffen wollen, müssen wir mit den Kindern anfangen.“ (Gandhi) Das Projekt „Ronde-et-Bleue“ (Rund-und-Blau) fordert die Weltgemeinschaft von Kindern und Jugendlichen auf, sich für den Frieden zu vereinigen, indem sie an der Entwicklung und an dem Schaffen eines weltweiten Hoffnungschors aktiv teilnehmen. Dieser Chor wird der 24. Oktober 2009 um 11.22 (Uhr des Vereinten Nationen Sitzes) überall in der Welt und auf so vielen Sprachen wie möglich die Friedenhymne von Ronde-et-Bleue gleichzeitig anstimmen. Der Gesang wird einstimmig mit den Hoffnungstrompeten gehört werden, das Synchronisiersignal, das unsere Stimmen in einer gleichen Hoffnung vereinigen wird, dem Frieden. Die Friedenhymne dauert 66 Sekunden. Ihr Text enthält sechs verschiedene Sätze, während ihre Melodie, die aus 11 Noten besteht, für die sechs Sätze gleich ist. Warum sechs? Das liegt daran, dass die Organisation der Vereinten Nationen sechs offizielle Sprachen zählt: Englisch, Mandarin (Chinesisch), Arabisch, Spanisch, Russisch und Französisch. Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor. Die Vorbereitung des Hoffnungschors erfolgt über die Organisation einer Serie von weltweiten Terminen. Eine Vielzahl von kleineren Terminen muss den ersten weltweiten Terminen vorausgehen. Ihre Form kann nach Belieben unterschiedlich sein: eine Klasse, eine Schule, ein Schulnetz; ein Dorf, eine Stadt, eine Region; usw. Aber was am wichtigsten für die Entwicklung des Hoffnungschors ist, das sind die monatlich (vielleicht täglich) wiederholten individuellen Mikro- oder Gruppentermine, die immer 22 Minuten nach der vollen Stunde stattfinden und die für eine Vielzahl von normalen friedenshungrigen Menschen imstande sind. Auf dieser Ebene kann es reichen, nur einen Satz zu singen. Über die Wörter und die Melodie lässt sich die Hoffnung in dem hoffnungsfrohen Gedanken finden, der aus dem hoffnungsfrohen Herzen stammt. Mit der Zeit wird die 22. Minute nach der vollen Stunde, die hoffnungsfrohe Minute, ein zeitlicher Orientierungspunkt von gemeinsamer Hoffnung, eine Zeit von affektivem Treffen für den Frieden, die traditionelle Schweigeminute, die 66 Sekunden von synchronisierter Hoffnung vorausgeht. Wie viel wird das kosten? Nichts! Die Hoffnung hat keinen Preis. Deshalb gibt es keine Tantiemen, weder auf der Friedenhymne, noch auf dem Logo vom Projekt Ronde-et-Bleue. Keine Spende wird akzeptiert werden. Auf unserer Seite gibt es keinen Platz für Handelsgeldgeber. Im Gegensatz dazu gibt es viel Platz für die Erziehungsministerien der Welt und für die Organismen, die sich um den Frieden und den Respekt der Menschenwürde bemühen – die beständige Führungsrolle der Frauen für Frieden ist für das Friedenkommen unerlässlich. Vor allem gibt es Platz, um die individuellen Initiativen auf Grund des Hoffnungschors zu melden: „Jede individuelle Aktion für den Frieden ist in unserer unbeständigen Zeit wichtig.“ (Ilya Prigorine) Zusammenfassend ist das Schaffen des Hoffnungschors keine Marketingsache. Sie ist Herzenssache, d.h. so viel wie, dass es die normalen Menschen angeht. Die weltweite Entwicklung des Hoffnungschors setzt die schrittweise Bereitstellung einer neuen Kommunikationsart voraus, die „SUNIS“ genannt wird. Dieses Wort resultiert aus dem Näherrücken der ersten Buchstaben der folgenden Wörter (auf Französisch): Signal d’Unification des Nations Intercollectivement Synchronisées (Vereinigungsignal der gemeinsamen synchronisierten Nationen). Das lässt sich mit dem vergleichen, was seit mehreren Jahren anlässlich der Olympischen Spiele passiert, aber in der Gegenrichtung. Während der Olympischen Spiele singt nähmlich ein Star ein Lied, das meistens nur auf einer Sprache gesungen wird und das von einer Vielzahl von normalen Menschen passiv gehört wird. Dagegen haben wir in allen Ecken der Welt eine Vielzahl von normalen Menschen, die sich darauf geeinigt haben, sich zu einer bestimmten Zeit zu verabreden, um gleichzeitig und auf so vielen Sprachen wie möglich einen einigenden Gesang anzustimmen. Hass ist für unsere Kinder kein würdiges Erbe. Einen weltweiten Hoffnungschor in dieser unbeständigen Zeit zu schaffen ist nicht einfach. Aber die Geschichte zeigt, dass „der Bedarf das Organ schafft.“ Platz für die Hoffnung! Nil Parent, Québec, Canada, 05/02/08
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